Bretthauer investiert in neues CNC-Bearbeitungszentrum
Ganz so einfach, wie es die Überschrift vermuten lässt, war der Weg bis zur Einführung des neuen 5-Achs-Bearbeitungszentrums der Firma Hermle nicht. Denn schließlich muss sich eine Investition von 280.000 Euro rechnen. Die wichtigsten Vorzüge eines solchen Bearbeitungszentrums lagen auf der Hand:
- Die Möglichkeit, Werkstücke von fünf Seiten in einer Aufspannung zu bearbeiten,
- das Minimieren von Werkzeuglängen durch angestelltes Fräsen und Einsparungen im Bereich des Elektrodenfräsens,
- das Anbringen von Kühlbohrungen in verschiedensten Winkeln,
- die Erzeugung von sehr hochwertigen und übergangsfreien Freiformflächen durch simultanes Fräsen aller fünf Achsen.

Kann sich sehen lassen: Durch simultanes Fräsen aller fünf Achsen lassen sich sehr hochwertige und übergangsfreie Freiformflächen erzeugen, wie hier beim Werkzeug für eine neuartige Wärmekanne für Flugzeugküchen.
Nach der Recherche-Phase gingen die Bretthauer-Werkzeugexperten sehr konsequent vor: Anstelle zu theoretisieren mussten die Anlagenhersteller im Praxistest zeigen, was ihre Bearbeitungszentren wirklich können: Ein von Bretthauer konstruiertes Werkstück wurde auf von den Anbietern unter den geschulten Augen von Rolf Waldschmidt (Werkzeugbau), Peter Busch (Frästechnik) und Henrik Marsch (Frästechnik) angefertigt. Klar, dass dabei die Hersteller in einzelnen Bereichen ihre Vorzüge ausspielten.
Nach einer mehrwöchigen Stärken/Schwächen-Analyse und dem Preis/Leistungsvergleich bekam die Firma Hermle aus Gosheim (in der Nähe von Rottweil) den Zuschlag. Und die Entscheidung war goldrichtig: Seit Dezember 2007 gehört das moderne Bearbeitungszentrum zum Bretthauer-Maschinenpark. Die Erwartungen an die Maschine sind hoch: Fertigungsgeschwindigkeit und Präzision müssen den hochen Anforderungen unserer Kunden entsprechen.
(Henrik Marsch)













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